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Tag Archive for 'hpv'

Schöne Pfade und seltsame Gesteinsformationen

Als die Nacht gut überstanden war, gab es erst einmal Frühstück. Dabei beobachteten wir ein für mich sehr erfreuliches Phänomen: Jede 2 Minute radelte ein Kind auf Fahrrad ganz in der Nähe vorbei. Alle auf dem dünnen Pfad neben der Straße in Richtung nächste Ortschaft zur Schule.
rock formations

Weiße Felsformationen stechen hervor

Wir hatten uns in dieser Ortschaft eingedeckt, da wir nicht wussten, wie weit es zur darauffolgenden sein würde - und sicher ist sicher! Noch eine kühle, bolivianische Cola für umgerechnet 20 Euro Cent getrunken, konnte es weitergehen. So sahen die Wege aus, wenn wir nicht die viel zu grob geschotterte “Straße” fuhren.

Bolivia: trail mania

Viel Spaß auf engen Pfaden

Und hier nun die Verpflegung Station am Mittag: Vier Frauen aus einem ansonsten ausgestorben wirkenden Dorf, die mit ein paar Styropor-Behältern und jeder Menge isolierenden Wolltüchern aus Eigenproduktion die Vorbeireisenden mit Nahrung versorgten. Das heißt, viel Verkehr gab es hier nicht wirklich. Das Geschäft lief gut, wenn alle 10 Minuten einmal ein LKW seine Staubwolke mit sich brachte und anhielt.

Bolivia women

Imbiss Stand an der Hauptstraße

Denn das Klima war trocken, Sonnenschein, dünne Luft. Da zog jedes größere motorisierte Vehikel seine Staubwolke hinter sich her. Wir Radler durften entweder Staub inhalieren oder mussten kurzzeitig anhalten … denn Luft anhalten und zugleich weiterfahren, daran war in diesen Höhen wahrlich nicht zu denken!

stone church

Steinerne Dorfkirche auf Bolivianisch

Plötzlich fanden wir uns in einer sehr skurrilen Felslandschaft wider, die sich über mehrere Kilometer unserer Fahrstrecke hinzog. Nur für die Straße wurde richtig Platz gemacht, selbst wenn sie sich noch immer in Schlangen-Kurven durch die Felslandschaft zog. Prima Klettermöglichkeiten für Entdecker aller Couleur gab es hier und ich nahm mir natürlich alle Zeit dafür - eine willkommene Abwechslung zu den langen Stunden im Sattel.

recumbent in the rocks

Skurile Felslandschaft am Abend

Das Zelt wurde mit prima Ausblick, windgeschützt und mit Sichtschutz vor den Blicken der ab und an Vorbeifahrenden errichtet, direkt neben einem Wegstück der ehemaligen Straße. Mit fast allen verfügbaren Spannseilen gesichert und “ruhig gestellt”.

camp in the rocks

Bei der alltäglichen Camping-Routine

Danach hieß es nur noch Kalorien bunkern und die überwältigende Landschaft und Atmosphäre auf sich einwirken lassen:

sun rays and dark clouds

Der Blick zum Rande der Hochebene

camp in the rocks

Camp inmitten der Felsen

Beim Nachverfolgen der Route bin ich diesmal auf einige Probleme gestoßen. Die Karten-Kacheln bei Google Maps waren leider nicht höher aufgelöst, so konnte ich den Weg nicht gut verfolgen. Ich hoffe, dass ich im nächsten Beitrag wieder Witterung bekomme. Bis dann.

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Ein neuer Tag in Bolivien

“La Paz, wo bist du geblieben?” … so oder so ähnlich hätten wir am Morgen singen können, denn weg war sie, die Millionen Metropole. Untergetaucht gewissermaßen unter einen Teppich samtweicher Wolken.

cycling on clouds

Über den Wolken

Trotz des Erstaunens über das plötzliche Verschwinden von La Paz kullerten wir nicht einfach von der Strecke, wie es dem folgenden Genossen en route passiert ist. Die gelben Männlein sind übrigens Straßenarbeiter, die dem verdutzten LKW-Fahrer beim Abfüllen des restlichen Treibstoffes helfen. Könnte ja geklaut werden.

Nebenbei eine an uns gerichtete Frage: “Habt ihr Wasser?”. Wir überlegen kurz, wofür die Männer wohl Wasser brauchen könnten und kommen zum Entschluss, dass es wohl nicht für den Eigenkonsum ist. Zudem neigen sich unsere Reserven der Erschöpfung; in nicht allzu christlicher Manier teilen wir also diesmal nicht.

yet another truck accident

Neben der Straße

Unsere ständigen Begleiter auf der Hochebene: Lamas. Dies sind die domestizierten Tierchen, die nicht gleich abhauen, wenn man sie mal schief anguckt. Nach uns gespuckt haben sie übrigens nicht, zum Glück.

first contact

Vorbei an den Lamas

Jetzt die Herausforderung des Tages: Geradeaus, schnurstracks geradeaus. Zig Kilometer weit immer geradeaus. Kurven waren bei dieser Etappe Mangelware und sehnsuchtsvoll ersehnten wir uns eine jede schon Kilometer vorher herbei.

altiplano trail 2

Ewig lang gerade aus im Hochland Boliviens

Die Schotterpiste oder pista de grava compactada, wie man auf Spanisch sagen würde, war technisch äußerst anspruchsvoll zu fahren. Selbst mit den breiten 2 Zoll Schlappen, die aufgezogen waren, “schwammen” die Räder manchmal geradezu im Schotter und Sand.

“Hinter dem nächsten Hügel wird es bestimmt besser”, sprachen wir uns Mut zu. “Jetzt aber wirklich hinter dem nächsten, garantiert!” Und wieder nicht. Dazu noch ein Platten am Hinterreifen des Mountainbikes.

long way ahead

Kleiner schwarzer Punkt = Elmar eine Minute voraus

Gegen Abend endlich Besserung. Zwar immer noch schnurgerade Strecke, doch wenigstens ein paar Wolken, ein bisschen Abwechslung wettermäßig. Weiter radeln wir mehr schlecht als recht durch Schotter oder auf engen Pfaden neben diesen. Radfahrer aus der Region haben diese Alternative erschaffen auf dem Weg ins nächste Dorf, zur Arbeit, zum Markt (mercado) oder zur escuela, Schule zu Deutsch.

Wir genießen diese Radwege, erstellt von Radfahrern für Radfahrer. Ein Hochgefühl diese mit 20 km/h entlangzuflitzen, scharfe Kurve links um einen Busch, dann gleich wieder Ausweichmaneuver nach rechts um einem Sandfeld auszuweichen. Action, hurra!

easy rider
Einsame Schotterpisten

Kampiert wird diese Nacht 200 m entfernt von der eh schon wenigst befahrenen Hauptverbindungsroute der Region, die in Deutschland locker als größtes Bundesland durchgehn würde … flächenmäßig.

P.S. Der erste Teil der Route im Karten-Feld unten ist hoch aufgelöst. Hier ist wirklich jeder Kuhstall zu sehen. Bei der Auflösung macht das Nachverfolgen der Route bei Google Maps richtig Spaß.

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Touring Cyclist in empty Nevada

Daniel on HighWay 50, USA

This is the website and travelogue of The Project VELAIA. 23 year old thinker, velosopher, environmentalist, photographer and outdoor adventurer Daniel N. Lang has decided to go around the world by recumbent and upright bicycle after finishing an epic journey of more than 17.000km from Paris to Beijing as a rider of the Beijing to Paris 2007 Carfree Rallye, following coastlines for hundreds of kilometers, crossing deserts during mid summer in the Middle East, Central Asia and China and climbing some of the highest passes of the world under extreme conditions in the starting Tibetan winter.Check the summary of the journey through Europe and Asia to see what happened so far.

You can follow Daniel on his tour and stay updated on the latest adventures on the travelogue and receive latest updates per e-mail (right sidebar). Every posting includes a selection of pictures and some include small video clips. For all the pictures check out the flickr-account and go to YouTube for the clips.

Additional to the latest travelogue entries you can get general information about the tour on this website - just browse around a bit. You will find subpages in the “Page Menu” on the right side of the page - more information to the category you´re browsing at the moment can be found there!

going with the bike for a walk :-) on 4800 m, Tibet, -10°C Color version by you.

Walking the recumbent bike in Tibet

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